am 9. Mai ist Europatag, der an die Geburtsstunde der europäischen Integration und Zusammenarbeit für Frieden und Einheit erinnert. Und in einem Monat finden die Wahlen zum EU-Parlament statt. Auch wenn die Europäische Union nicht perfekt ist, sähe die Welt anders aus, gäbe es den Staatenverbund nicht. Denn trotz aller Schwachstellen – sei es in der Asylpolitik oder beim Klimaschutz – kann die EU eingreifen, wenn Mitgliedstaaten beispielsweise gegen demokratische Mindeststandards, etwa Pressefreiheit, oder gegen das EU-Naturschutzrecht verstoßen. Den Frieden und die Freiheit, die die EU ermöglicht, gilt es zu sichern. Der einfachste Schritt ist, am 9. Juni wählen zu gehen. Auch Ihre Stimme zählt! Alles, was Sie über die Europawahl wissen müssen, finden Sie auf der Kampagnenseite des DNR. Die Europawahl ist daher auch Schwerpunkt in diesem Newsletter. Unsere Autoren und unsere Interviewpartner*in widmen sich Fragen wie: Wo stehen wir beim europäischen Green Deal, dem umfangreichen Programm für einen sozial-ökologischen Umbau der Wirtschaft in der EU? Welches Politikverständnis haben junge Europäer*innen und über welche Kanäle sind sie am besten zu erreichen? Wie bewahren wir ein demokratisch starkes Europa und eine Umwelt, die auch in Zukunft noch lebenswert ist? Und wie sähe die Situation für Natur, die biologische Vielfalt, den Umweltschutz in der EU aus, wenn umweltfreundlichere Kräfte die Mehrheit im Europäischen Parlament erlangen?
Außerdem informieren wir Sie in diesem Newsletter über folgende Themen:
++Gegen den befürchteten Rechtsrutsch im EU-Parlament und womöglich einigen Kommunen in Deutschland mobilisiert das Bündnis gegen Rechtsextremismus und ruft vor den Wahlen zu zahlreichen Demos bundesweit auf. ++Einen Blick in kommende Zeiten wirft die Zukunftskommission Landwirtschaft in einem Eckpunktepapier, das kurz vor der Veröffentlichung steht.
++Für eine umweltfreundliche Landwirtschaft und den Wasserschutz ist auch unerlässlich, dass Deutschland endlich die Novelle des Düngegesetzes verabschiedet, fordert die Nitratinitiative. Zudem muss endlich der Einsatz von Pestiziden reduziert werden, heißt es in einem offenen Brief eines Verbändebündnisses.
++Das Solarpaket 1 ist beschlossen und damit die Sonnenenergie weiter ausgebaut wird, plädieren Umweltorganisationen dafür, das Paket Nummer 2 noch in dieser Legislatur zu verabschieden.
++Für eine gelingende Transformation empfiehlt der Rat für Nachhaltige Entwicklung, dass der Staat konkrete politische Maßnahmen durchführt.
++Eine Stärkung des ÖPNV und die langfristige Sicherung des 49-Euro-Tickets fordert ein gesellschaftliches Bündnis in einer Petition.
++Auch die Jugend ist in Zukunft bei der Verkehrswende besser einzubeziehen. Das ist das Ziel der Kampagne „jugendgerecht mobil“.
Unsere Lesetipps: das aktuelle Magazin wanderbar!, das Buch „Moment der Entscheidung“ zur Geschichte des Klimawandels und den Bericht „Verlorene Transparenz“ über das EU-Mercosur-Abkommen. Hören Sie weiterhin die Podcastreihe des DNR „Umwelt aufs Ohr“.
Der nächste Newsletter erscheint im Juni zum Thema Umweltbildung.
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