keine Atempause – die Erde erhitzt sich stetig und immer rascher. Acht Jahre nach Abschluss des Pariser Klimaabkommens beraten in Dubai gerade die Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen über Wege, wie das 1,5-Grad-Ziel noch umgesetzt werden kann. Auf dem UN-Klimagipfel wollen sie über das weitere Vorgehen im Klimaschutz entscheiden. Der Politik in Deutschland droht inzwischen die finanzielle Puste dafür auszugehen. Auch die Akzeptanz in der Bevölkerung schwindet. Dabei gibt es Alternativvorschläge – etwa das Klimageld oder Entlastungen bei der Stromsteuer. Das Klimaschutzgesetz setzt den Rahmen. Mit diesen Themen beschäftigen sich die Autorinnen und der Interviewpartner unseres Schwerpunkts.
Diskutiert wird weiter die Idee, die Schuldenbremse zu reformieren. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 15. November appellierten zivilgesellschaftliche und Umweltorganisationen an die Bundesregierung, Investitionen in den Schutz von Klima und Biodiversität und einen sozial gerechten Klimaschutz sicherzustellen. DNR-Präsident Kai Niebert betonte, dass es unerlässlich sei, 65 Milliarden Euro umwelt- und klimaschädlicher Subventionen in Zukunftsinvestitionen umzuwandeln. Ein Hoffnungsschimmer sind die erfolgreichen Klimaklagen der DUH und des BUND.
Für „eine Beschleunigungsoffensive im Naturschutz, die durch gezielte Nutzung von Ordnungs- und Förderrecht Arten und Lebensräume besser schützt“, plädierte DNR-Präsident Kai Niebert auf der Podiumskiskussion der 20. Hamburger Gespräche für Naturschutz im November. Hauptbotschaft der Veranstaltung der Umweltstiftung Michael Otto war: Wirkungsvoller Naturschutz als Grundlage erfolgreichen wirtschaftlichen Handelns.
Damit es in Deutschland auch in Zukunft robuste Wälder gibt, legten Umweltorganisationen eigene Vorschläge für ein Bundeswaldgesetz vor. Und Tierschutzverbände mahnen, endlich das Tierschutzgesetz zu überarbeiten, vor allem das Tierversuchsrecht.
Wenn Sie ein knallerfreies und umweltfreundliches Silvester verbringen möchten, beteiligen Sie sich an der Aktion #Böllerciao der Deutschen Umwelthilfe.
Zur Lektüre empfehlen wir den aktuellen Rundbrief des Forums Umwelt und Entwicklung „Höchste Eisenbahn“, die Empfehlungen des Rats für Nachhaltige Entwicklung zur Bewältigung der globalen Krisen und den Jahresbericht des Deutschen Wanderverbands, der dieses Jahr 140 Jahre alt wurde. Hören Sie weiterhin die Podcastreihe des DNR „Umwelt aufs Ohr“.
Der nächste Newsletter erscheint im Februar zu dem Schwerpunktthema Rechtspopulismus im Natur- und Umweltschutz. Wenn Ihnen unser Newsletter gefällt, empfehlen Sie ihn gern weiter!
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